{"id":2876,"date":"2021-02-21T17:57:12","date_gmt":"2021-02-21T16:57:12","guid":{"rendered":"https:\/\/wettstein.ws\/?p=2876"},"modified":"2024-12-08T09:55:06","modified_gmt":"2024-12-08T08:55:06","slug":"buch-der-landistuhl-im-detail","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wettstein.ws\/de\/buch-der-landistuhl-im-detail\/2876\/","title":{"rendered":"Buch: Der Landistuhl im Detail"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"2769\" src=\"https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6429-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2769\" srcset=\"https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6429-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6429-600x800.jpg 600w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6429-113x150.jpg 113w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6429-576x768.jpg 576w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6429-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6429-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6429-570x760.jpg 570w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6429-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"2770\" src=\"https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6431-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2770\" srcset=\"https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6431-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6431-600x800.jpg 600w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6431-113x150.jpg 113w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6431-576x768.jpg 576w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6431-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6431-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6431-570x760.jpg 570w, https:\/\/wettstein.ws\/wp-content\/uploads\/IMG_6431-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Deutsch: Dieses Bilderbuch zeigt umfassend die ganze Produktion von allen bisherigen Produzenten des Landi Stuhl&#8217;s von 1939 bis heute.<br>Mit allen kleinen Details und Anpassung \u00fcber die Jahre.<br>Es sind alle Modelle und Varianten dokumentiert.<br>Zudem sind viele Prospekte, Fotos und Kuriosit\u00e4ten rund um den Landistuhl enthalten.<br>Dieses Buch ist im Eigenverlag auf Deutsch erschienen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Sammlung live erleben: Buchen sie <a href=\"https:\/\/www.terminland.de\/otw\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.terminland.de\/otw\/\">hier eine Besichtigung der ganzen Kollektion<\/a> in Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/landistuhlmuseum.wettstein.ws\/\">Landistuhlmuseum.wettstein.ws<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch ist hier erhaltlich:  <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/store11139831.ecwid.com\/\" target=\"_blank\">Robert Wettstein Shop<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sammler und J\u00e4ger <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Text Katrin Amb\u00fchl aus WOHNREVUE 2020<\/p>\n\n\n\n<p>Der Z\u00fcrcher Gestalter Robert Wettstein hat im Lockdown Zeit gefunden f\u00fcr ein kleines, feines Projekt: Ein Buch \u00fcber den Landistuhl, den er seit 20 Jahren sammelt. Was ihn daran fasziniert, sind Details und Unterschiede in der Produktion, denn seit der Erstlancierung vor 80 Jahren wurde der Stuhl von diversen Herstellern produziert und mehrmals \u00fcberarbeitet. Bei einem Atelierbesuch haben wir mit ihm \u00fcber seine Minisammlung und \u00fcber das grosse Schweizer Original gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Robert, was macht f\u00fcr dich die Faszination des Landistuhls aus?<br>Er ist vielleicht der einzige und sicher der erste Schweizer Klassiker. Ein M\u00f6bel, das nicht nur wegen des Designs speziell ist, sondern vor allem wegen der Herstellungstechnik, die f\u00fcr damalige Zeiten bahnbrechend war. Der Landistuhl ist ein Schweizer Kulturgut und er besteht erst noch aus Aluminium, einem Material, das in der Schweiz in dieser Zeit eine grosse Bedeutung hatte. Aluminium wurde als Schweizer Metall Bezeichnet da es hier genug elektrische Energie gab um das Material zu produzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Gab es einen Ausl\u00f6ser f\u00fcr deine Sammlung?<br>Ich bin von Natur aus ein Sammler und liebe das Recherchieren. Ich sammle zum Beispiel auch Spielzeug vom Gestalter Antonio Vitali die er f\u00fcr die Amerikanische Firma Creative Playthings entworfen hatte. Beim Landistuhl war der Ausl\u00f6ser die Liquidation von Mewa-Metalight vor 20 Jahren. Damals suchte ich Gartenst\u00fchle f\u00fcr daheim, und an der Firmenaufl\u00f6sung fand ich nicht nur St\u00fchle, sondern auch der ganze Kosmos was es braucht einen solchen herzustellen. Sp\u00e4ter kamen interessanter Zeitdokumente wie Postkarten, Plakate und Prospekte aller Hersteller dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stuhl wurde f\u00fcr die Landesausstellung in Z\u00fcrich 1939 entwickelt. Realisierte man damals schon, dass es ein besonderes Modell war?<br>\u00dcberhaupt nicht. Der Stuhl wurde 1938 von der Blattmann Metallwarenfabrik in W\u00e4denswil entwickelt und an die Landi vermietet. Nach dem Ereignis wurde die St\u00fchle \u2013 manche von ihnen mussten repariert werden \u2013 f\u00fcr 15.- verkauft. Im Ausstellungskatalog der Landi gibt es keinen einzigen Eintrag \u00fcber den Landistuhl, nicht mal im Verzeichnis zum Schwerpunktthema Aluminium.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie siehst du die Rolle des Designers Hans Coray und die der Produzenten?<br>Der Landistuhl ist ein Gemeinschaftswerk von Hans Coray, vom Architekten Hans Fischli und von der Blattmann Metallwarenfabrik. Heute wird oft nur der Designer erw\u00e4hnt, obwohl er in der eigentlichen Entwicklung nicht die treibende Kraft war. Das war ganz klar der Hersteller selbst, der den Ehrgeiz hatte, den Landistuhl zur Serienreife zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 80 Jahren hat sich der Landistuhl immer wieder leicht ver\u00e4ndert. Was sind die Eigenschaften des Originals?<br>Die sieben Lochreihen, die von oben unsichtbare Verschraubung und die typischen halbmondf\u00f6rmigen F\u00fcsse im Profil und nat\u00fcrlich die einzigartige Leichtigkeit des Stuhles.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab eine Zeitspanne, in der der Stuhl nur noch sechs Lochreihen hatte. F\u00fcr viele Designkenner war dieses Modell aus den 60er-, 70er-Jahre ein absolutes No-go. Darf man denn ein Original \u00fcberhaupt ver\u00e4ndern?<br>Ich pers\u00f6nlich finde dieses Modell gar nicht so verwerflich, und ich finde absolut, dass sich auch ein Original weiterentwickeln darf. Schon Mies van der Rohe hat damals gesagt, die Variante seines Barcelona-Sessel in Amerika sei eigentlich perfekter als die deutschen Vorkriegsversionen gewesen. Aber mir geht es nicht darum, ob etwas richtig ist oder falsch ist sondern den Diskurs dar\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>Worum geht es dir dann?<br>Es geht um kleine Produktionsunterschiede, z.B. wie die Hersteller mit dem Thema Verschraubung umgegangen sind, was gibt es f\u00fcr Stempel, wie ist das Gewicht. Die Produktion war und ist mit vielen Arbeitsschritten verbunden. Dies sieht man unter anderem bei der Lochung: ist sie tief oder hoch. Interessant ist auch das bei der aktuellen Version die Schale mit einem Hightechleim auf die B\u00fcgel des Untergestells geklebt werden. Das sind Feinheiten, die nur Nerds interessieren\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Hast du dich im Lockdown spontan entschlossen, ein Buch zu produzieren?<br>Ja. Meine Sammlung mit den neun verschiedenen Landist\u00fchlen ist abgeschlossen und ich wollte das Thema mit dem Buch in die \u00d6ffentlichkeit tragen. Zudem konnte ich mein Wissen in Bildbearbeitung und Layout etwas vertiefen. Ich k\u00f6nnte mir auch vorstellen, die Modelle auszustellen, nicht wie im Museum, sondern so, dass man die St\u00fchle auch anfassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Dank seiner Ausbildung als Orthop\u00e4dietechniker hat Robert Wettstein (*1960) ein solides handwerkliches Know-how, um Produkte zu gestalten. Und so entwarf er ab den 80er-Jahren als Quereinsteiger auch M\u00f6bel, Leuchten und Objekte. 2009 absolvierte Wettstein ein Masterstudium im Fachbereich Design, Art &amp; Innovation an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Seit 1985 f\u00fchrt er ein eigenes Studio in Z\u00fcrich, wo er sowohl als Orthop\u00e4dietechniker als auch als Designer arbeitet. Zudem ist er an der ZhdK als Dozent und Mentor in der Fachrichtungen Industrial Desig und Trends &amp; Identity t\u00e4tig. Seine Papierm\u00f6belunikate werden von der Churer Galerie Okro vertrieben. <\/p>\n\n\n\n<p>\u2014<\/p>\n\n\n\n<p>English: This picture book shows comprehensively the whole production of all previous producers of the Landi chair&#8217;s from 1939 until today.<br>With all the small details and adaptation over the years.<br>All models and variants are documented.<br>In addition, many brochures, photos and curiosities around the Landi chair are included.<br>This book is self-published. Language in German.<\/p>\n\n\n\n<p>Experience the collection live: Book a tour of the LANDI chair collection in Zurich <a href=\"https:\/\/www.terminland.de\/otw\/\">here.<\/a> <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsch: Dieses Bilderbuch zeigt umfassend die ganze Produktion von allen bisherigen Produzenten des Landi Stuhl&#8217;s von 1939 bis heute.Mit allen kleinen Details und Anpassung \u00fcber die Jahre.Es sind alle Modelle und Varianten dokumentiert.Zudem sind viele Prospekte, Fotos und Kuriosit\u00e4ten rund um den Landistuhl enthalten.Dieses Buch ist im Eigenverlag auf Deutsch erschienen. 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